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Weltmissionssonntag 2012 |
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Im Mittelpunkt der Liturgie stand ein Bilum. Auf allen Bildern und Fotos aus dem Beispielland Papua - Neuguinea war es zu sehen und selbst auf dem Plakat stach die blau - weiße Tragetasche, die eine Frau um den Hals trägt, sofort ins Auge. |
Papua - Neuguinea liegt südlich des Äquators und nördlich von Australien. Die meisten Bewohner dieses Inselstaates wohnen in ländlichen Gebieten oder mitten im Regenwald. Dort leben sie in Familien und Clans in festen Dörfern und ernähren sich von dem, was sie auf ihrem Land anbauen und ernten. Besucher lassen sich von der Idylle regelrecht verzaubern. Es kommen Vorstellungen von Urwaldabenteuer und Dschungelromantik auf. |
Doch dieser Eindruck trügt. Denn das, was die Menschen auf ihrem Land anbauen, reicht oft nicht zum Leben. Zudem drängen zahlreiche ausländische Investoren in das Land: Sie kaufen große Landflächen auf und beuten sie aus. Auch der Raubbau an wertvollen Bodenschätzen schadet der Umwelt und die Gewinne kommen nur einigen Wenigen zugute. |
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In der Kollektenansage bat Pfarrer Schießl um Spenden für die ärmsten Diözesen in Afrika, Asien und Ozeanien. Er bedankte sich bei den Gläubigen für ihre Solidarität gegenüber den Menschen in Papua - Neuginea mit den Worten: „In vielen Teilen unserer Erde ist es die Kirche, die Halt und Hoffnung vermittelt, dort, wo Menschen leiden und verzweifelt sind. Mit Ihrem Gebet und mit Ihrer Spende für Missio nehmen Sie teil an dieser größten Solidaritätsaktion der Katholiken weltweit. Sie tragen dazu bei, dass Gottes Wort zum Licht werden kann für die Menschen in Papua - Neuguinea und in vielen anderen Ländern der Erde, wo Not und Dunkelheit herrschen“. |
Der Gottesdienst wurde von Mitgliedern des Sachausschusses ‚Mission, Entwicklung und Frieden’ gestaltet. Nach allen Gottesdiensten am Wochenende verkaufte der Sachausschuss Eine - Welt - Waren. Diese wurden von den Gottesdienstbesuchern gerne abgenommen. |
Text und Bilder: pz |