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Bunter Nachmittag für Senioren - November 2013 |
Beim Bunten Nachmittag am 23. November war der Saal des Pfarrheims mit etwa 160 Personen voll besetzt. Die Pfarrgemeinde hatte eingeladen und zu dem Thema „Zauberhafte Märchenwelt“ ein abwechslungsreiches Programm für unsere Senioren zusammengestellt. |
![]() Pfarrer Schießl begrüßt die Senioren. |
Pfarrer Schießl begrüßte die Gäste. Er weckte das Interesse und die Aufmerksamkeit des Publikums mit seiner Ankündigung, dass auch er in einem der Märchen auftreten werde. Die einzelnen Programmpunkte des Nachmittags wurden wie gewohnt von Herrn Gerhard Lautenschlager mit Humor und flotten Sprüchen vorgestellt. |
Den Einstieg machten wie immer Heide Niederle und Heribert Zehenter. Als schon betagtes Ehepaar sprachen sie, über ihren Ausflug in den Märchenwald. Da passte es gut, dass anschließend eine tanzende Wichtelparade die Bühne bevölkerte. Unter den bunten Kappen steckten die Kinder der Arbeitsgruppe "Theater" der Grundschule Zeitlarn, die zusammen mit ihrer Lehrerin, Frau Bolland, fleißig für diesen gelungenen Auftritt geprobt hatten. |
![]() Heide Niederle und Heribert Zehenter planen ihren Ausflug. |
![]() Die Wichtel aus der Arbeitsgruppe "Theater" der Grundschule |
Vor der Kaffeepause kamen die Zuschauer noch in den Genuss einer Vorführung der besonderen Art. Gespielt wurde das bekannte Märchen "Aschenputtel" von einem Team der Pfarrei. In der Rolle des Prinzen trat Pfarrer Schießl auf. Es stellte sich heraus, dass er nur wenig Text zu lernen hatte. Aber den Satz:„Ich bin schön!“, präsentierte er gekonnt und ausdrucksstark in den unterschiedlichsten Variationen. Im Gegensatz dazu war Gemeindereferentin, Edeltraud Herrman, als Aschenputtel, äusserst wortkarg. Sie antwortete zumeist nur mit „o.k.“. |
![]() Pfarrer Schießl als Prinz |
![]() Gemeindereferentin Edeltraud Herrmann als Aschenputtel |
Die Rolle der guten Fee hatte unsere Pfarrsekretärin Gerlinde Österreicher übernommen, die drei Schwestern des Aschenputtel wurden von Frau Dirnberger, Frau Weinfurtner und Frau Pflügl dargestellt und Praktikant, Sebastian Sigwanz, verknüpfte als Erzähler die einzelnen Szenen des Märchens. Alle Schauspieler waren aber hinter einem Wandschirm versteckt und tauchten immer nur dann mit dem Kopf auf, wenn sie etwas sagen durften. Die Zuschauer im Saal begriffen sehr schnell, welchen Sinn dieser Kunstgriff hatte und so nahmen die Lacher schließlich fast kein Ende mehr. |
Der erste Teil des Nachmitttags wurde mit einem Auftritt des MGV - Zeitlarn beendet, der unter der Leitung von Frau Sabine Cordella unsere Senioren mit Liedern aus seinem allseits bekannten und beliebten Repertoire unterhielt. |
Der MGV - Zeitlarn präsentiert sein Programm. |
![]() Selbstbewusste junge Damen beim Singen |
Den zweiten Teil des "Bunten Nachmittags" eröffneten vierzehn Mädchen des Kindergartens "St. Bartholomäus" mit Märchenliedern, die sie unter der Leitung von Frau Grazyna Späth einstudiert hatten. Der kleine Chor wurde bei seinem Vortrag von Herrn Andreas Späth mit der Ziehharmonika begleitet. |
Anschließend führten unsere Ministranten das Märchen vom Rotkäppchen auf, allerdings in einer Version, deren Stoff erkennbar in der modernen Gesellschaft unserer Gegenwart angesiedelt war. Rotkäppchen, Theresa Brandl, spielte dauernd mit ihrem Handy. Die Oma, dargestellt von Vroni Brandt, war jugendlich fit und überlistete den Wolf, Sebastian Sigwanz, indem sie ihn mit Rotwein abfüllte und danach mit dem Walkingstock verhaute. Der suchte am Ende Schutz beim Jäger, Thomas Hinderberger, und bat darum in den Nationalpark Bayerischer Wald gebracht zu werden, wo er hoffentlich ordentlich gefüttert und nicht geschlagen würde. |
![]() Vroni Brandt als Großmutter, Thomas Hinderberger als Jäger, Sebastian Sigwanz als Wolf und Theresa Brandl als Rotkäppchen boten eine moderne Version des gleichnamigen Märchens. |
![]() Monika Engelhardt entführte das Publikum in die Welt des Orients. |
Es war für alle ein besonderer Augenschmaus, als Monika Engelhardt das Publikum mit zwei Bauchtänzen in die orientalische Welt der Märchen von Tausend und eine Nacht entführte. |
Text und Bilder: Gerda Heinzlmeir |
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