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Amüsanter Abend für die Mission
am 8. April 2016





Zusammen mit Pfarrer Josef Schießl und Gemeindereferentin Edeltraud Herrmann lud der Sachausschuss „Mission, Entwicklung und Frieden“ auch in diesem Jahr wieder zur Benefizveranstaltung „Amüsanter Abend“ zu Gunsten der Mission ein.

Schon lange vor Beginn der Veranstaltung hatten sich am Abend des 8. April so viele Besucher auf den Weg gemacht, dass der große Saal des Pfarrheims bald bis auf den letzten Platz besetzt war.






Gäste im vollbesetzten Saal






Der Männergesangverein bei seinem Auftritt


Die Nachwuchsmusiker
der Feuerwehrkapelle Zeitlarn unterhielten das Publikum schon im Vorfeld der Veranstaltung mit flotten Rhythmen und Weisen.


Nach der Eröffnung des Abends durch Pfarrer Schießl begrüßte
der Männergesangverein Zeitlarn
mit einer Auswahl thematisch abgestimmter Lieder den Frühling, der aber immer noch auf sich warten lässt.







Der Künstler Hubert Treml in Aktion

Dann übernahm der Hauptakteur des Abends, der Singer und Songwriter, Entertainer und Wortspieler, wie er sich selber gerne nennt, Hubert Treml das Programm und führte souverän und mit Darbietungen, die sein großes Können zeigten, durch den Abend.
Dem Motto des angekündigten Programms „Du kannst mi gern hom!“ folgend ging Treml der Frage nach, wie sich Menschen in Altbayern und Franken eigentlich in Liebesdingen ausdrücken. So wird „I love you“ bestenfalls zu einem „I mog di“ oder „Ich mooch di“ oder änlichem, wenn denn die oftmals als eher mundfaul beschriebenen Landsleute überhaupt etwas Liebevolles sagen!
So stellte sich die Frage. Können die berühmten Grantler, Mundart - und Schimpfwortjongleure überhaupt „in Liebe“ sprechen? Bleibt es nicht oft bei einem einfachen „Basst scho!“?
Der Oberpfälzer Künstler Treml hat deshalb in Altbayern und Franken nach Liebeserklärungen im Dialekt geforscht. Und siehe da: es zeigte sich, dass man in diesen Landstrichen tatsächlich sehr erfinderisch ist, wenn man das berühmte „ich liebe dich“ umgehen will.


Auch die Besucher selbst wurden befragt und konnten auf ausgeteilten Zetteln „ihre“ Liebeserklärungen kundtun. Die Ergebnisse der Auswertung baute Hubert Treml geschickt in sein Programm ein. Insgesamt entstand so ein amüsanter und liederreicher Streifzug durch die Mundart - Niederungen der Liebe.


In der Pause unterhielten die Jungmusiker der Feuerwehrkapelle das Publikum, während Pfarrer Schießl und Gemeindereferentin Herrmann um Spenden zu Gunsten von
Sr. Ferrera und Pater Sebastian baten.

Zusammen mit dem Erlös aus der Bewirtung sowie zwei größeren und einer kleineren Einzelspende, blieb für die Mission ein Reingewinn von 2.000 Euro.
Der Betrag geht zu gleichen Teilen an
Sr. Ferrera und Pater Sebastian.


Anschließend übernahm Hubert Treml auch den Part der erkrankten Heide Niederle und erfreute die Anwesenden mit lustigen und besinnlichen Liedern aus seinem großen Repertoire.






Nachwuchsmusiker der Feuerwehrkapelle







Unser Küchenteam


Ein besonderer Dank gilt dem „Küchenteam“
mit Stefan und Gerlinde Maß,
Axel Sollich, Gabriele Winklhofer, Gundi Schuster-Gortat und
Rosi Huber.
Unter der Leitung von Brigitte Feuerer wurden nicht nur leckere Brotzeiten hergerichtet, darüberhinaus wurden auch die Gäste den ganzen Abend über mit Getränken versorgt. Vergelt’s Gott.


Text und Bilder: Gemeindereferentin Edeltraud Herrmann