Der Künstler Hubert Treml in Aktion
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Dann übernahm der Hauptakteur des Abends, der Singer und Songwriter, Entertainer und Wortspieler, wie er sich selber gerne nennt, Hubert Treml das Programm und führte souverän und mit Darbietungen, die sein großes Können zeigten, durch den Abend.
Dem Motto des angekündigten Programms „Du kannst mi gern hom!“ folgend ging Treml der Frage nach, wie sich Menschen in Altbayern und Franken eigentlich in Liebesdingen ausdrücken. So
wird „I love you“ bestenfalls zu einem „I mog di“ oder „Ich mooch di“ oder änlichem, wenn denn die oftmals als eher mundfaul beschriebenen Landsleute überhaupt etwas Liebevolles sagen!
So stellte sich die Frage. Können die berühmten Grantler, Mundart - und Schimpfwortjongleure überhaupt „in Liebe“ sprechen? Bleibt es nicht oft bei einem einfachen „Basst scho!“?
Der Oberpfälzer Künstler Treml hat deshalb in Altbayern und Franken nach Liebeserklärungen im Dialekt geforscht. Und siehe da: es zeigte sich, dass man in diesen Landstrichen tatsächlich sehr erfinderisch ist, wenn man das berühmte „ich liebe dich“ umgehen will.
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