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Werke
der Barmherzigkeit




Palmsonntag

Die Botschaft Jesu (Lk 1,39-44)
Nach einigen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa.
Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüße Elisabeth. Als Elisabeth den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabeth vom Heiligen Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes. Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? In diesem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib.









Impuls für die Karwoche


Ich besuche Dich

Seligpreisung:

Glückselig die Menschen, die ihre Zeit schenken, denn sie werden Freude finden.


Ich besuche Dich:
Menschen, die einsam, krank und verzweifelt sind, freuen sich, wenn sie nicht alleine gelassen werden. Wir sind herausgefordert, auf sie zuzugehen, für sie
da zu sein.

Vergessene nicht ins Vergessen fallen lassen!
Gott sieht sie alle, die Kranken und Schwachen,
die Hilflosen und Einsamen, die Hungernden und Hoffnungslosen, die Trauernden und die Sterbenden,
er sieht sie alle,
wendet sich ihnen zu.
Sehe auch ich sie?
Besuche ich sie?


Die Heiligen Drei Tage

Die Botschaft Jesu (Mt 7,7-11)
Bittet, dann wird euch gegeben; sucht, dann werdet ihr finden, klopft an, dann wird euch geöffnet. Denn wer bittet, der empfängt, wer sucht, der findet, und wer anklopft, dem wird geöffnet. Oder ist einer unter euch, der seinem Sohn einen Stein gibt, wenn er um Brot bittet, oder eine Schlange, wenn er um einen Fisch bittet? Wenn nun schon ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gebt, was gut ist, wieviel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn bitten.









Impuls für die Heiligen 3 Tage

Ich bete für Dich

Seligpreisung:

Glückselig die Menschen, die für andere beten, denn sie werden innere Ruhe finden.

Ich bete für Dich:
Wir Menschen stoßen oft an unsere Grenzen, dann tut es gut, wenn wir im Vertrauen auf Gott uns bewusst werden, dass er mitgeht. Daraus können wir Kraft und Hoffnung schöpfen. Wir sind eingeladen, füreinander zum Segen zu werden.

In der Stille einer Andacht wandern meine Gedanken zu dir. Du hast es momentan schwer in deinem Leben. Ich will dir helfen, doch manchmal stoße ich an meine Grenzen, spüre meine Begrenztheit. In meiner Hilflosigkeit vertraue ich dich Gott an und bete für dich, denn in der Tiefe meiner Seele trage ich die Gewissheit, dass Gottes bedingungslose Liebe und Barmherzigkeit tragen und Halt geben.
Ob du seine göttliche Stärkung spürst, diese stumme Kraft? Im Geiste verweile ich bei dir.


Text und Zusammenstellung: GR Edeltraud Herrmann; Bilder: Caritas International