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Misereorsonntag 2016 - |
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„Das Recht ströme wie Wasser“! Mit dieser Vision des Propheten Amos und seiner so eindringlichen Forderung konfrontierte am 5. Fastensonntag MISEREOR, das kirchliche Werk der Entwicklungszusammenarbeit die Gläubigen. Das Leitwort spricht von Hoffnung und Zuversicht, provoziert aber gleichzeitig auch angesichts der weltweiten Ungerechtigkeiten. |
Brasilien ist auf den ersten Blick das Land des Karnevals, des Fußballs und in diesem Jahr auch der Olympischen Spiele. |
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In den täglichen Nachrichten sind die Ungerechtigkeiten dieser Welt – beschämend und aufrüttelnd zugleich – unübersehbar: Flüchtlinge, die im Mittelmeer ertrinken, Naturkatastrophen, die als Folge der Klimaveränderung immer mehr Menschenleben fordern, Arbeiterinnen und Arbeiter, die als moderne Sklaven in Billiglohnländern unsere Prestigegüter herstellen, Menschen, die in so vielen Ländern aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Religion, ihrer sexuellen Orientierung oder wegen ihrer politischen Einstellung diskriminiert, verhaftet und gefoltert werden. |
Für welche Anliegen und für welche Menschen würden wir auf die Straße gehen? Welche Forderungen würden wir auf unsere Plakate oder Transparente schreiben? Mit wem gemeinsam und für wen würden wir Flagge zeigen wollen? Im Altarraum der Pfarrkirche und auch in der Filialkirche in Laub waren einige Beispiele auf Plakaten zu sehen. |
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Am Samstagabend und am Sonntag fand nach den Gottesdiensten im Pfarrsaal wieder das traditionelle Fastenessen statt. |
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Mitglieder der Sachausschüsse „Mission, Entwicklung und Frieden“ und „Eine Welt“ hatten dazu für die Gäste eine leckere Kartoffelsuppe zubereitet. |
Schon am Freitag, dem 11. März, war |
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Sie fördern dort MISEREOR - Projekte und die Hilfe zur Selbsthilfe. Der Reinerlös von 180 Euro geht ebenfalls an das kirchliche Hilfswerk. |
Text und Bilder: pz und Misereor; |
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