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Verabschiedung
von Pfarrer Josef Schießl
und Gemeindereferentin
Manuela Buchhauser - Juli 2025

Empfang im Pfarrheim

Für den anschließenden Empfang im Pfarrheim hatten viele fleißige Hände ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Buffet mit Fingerfood und belegten Brötchen vorbereitet. Auch Kleingebäck, Muffins und Kuchen durften nicht fehlen.

Zu Beginn zogen Pfarrer Schießl und Gemeindereferentin Buchhauser eine Bilanz ihres Wirkens in der Pfarrgemeinde und bedankten sich für die große Unterstützung, die sie erfahren durften.




Pfarrer Schießl zieht Bilanz

Pfarrer Schießl lobte Kirchenverwaltungen und Pfarrgemeinderat für ihr
vielfältiges ehrenamtliches Engagement bei der Verwaltung
und Pflege der Infrastruktur
der Pfarrei und der Organisation
der Aktivitäten der Verbände
und Vereine. Besonders positiv
bewertete er die finanzielle Lage.
Unverzichtbar war für ihn auch
die immer zuverlässige Arbeit
unserer Messner und Messnerinnen
für die Vorbereitung
der Gottesdienste, sowie die Sorge
von Herrn Kagerer rund um unsere Pfarrkirche.
Im Laufe der Jahre durfte er als Seelsorger erleben, wie liebevoll und
kompetent die Kinder in unseren
Kindergärten betreut werden.
Auch der Einsatz unserer Minis war immer vorbildlich und erfolgreich,
als kleines Beispiel sei nur
der für die Sternsingeraktion
genannt.

Ein besonderes Augenmerk sollte man weiterhin auf eine sorgfältige Gestaltung der Gottesdienste legen.
Mit viel Freude beobachtete er
in jedem Jahr die liebevolle Pflege
des traditionellen Brauchtums,
sei es das gemeinsame Basteln von
Palmbuschen und Kränzchen
für die Karwoche, das Verzieren von Kerzen mit österlichen Motiven oder
den Verkauf von Kräutersträußen
am Fest Mariä Himmelfahrt.
Die Aufgaben im Büro,
die unsere Pfarrsekretärin
und die Verwaltungsangestellte
tagtäglich bewältigten, waren
ebenfalls eine große Entlastung
für ihn.



und bedankt sich.

Große Wertschätzung gebührt nicht zu letzt der Arbeit von Gemeindereferentin Manuela Buchhauser, deren Leistung in den sieben Jahren ihrer Tätigkeit das Prädikat Spitzenklasse verdient und auch der Bereitschaft von Prälat Hüttner, der den Pfarrer regelmäßig mit der Vertretung bei den Gottesdiensten unterstützt.
Zum Abschied hatte Gemeindereferentin Buchhauser einen ganzen Rücksack voll Geschenke mitgebracht, die sie für die Gemeinde hinterlassen wollte.
Mit der Fußwaschung am Gründonnerstag, die sie eingeführt hat, sollen Menschen im Ehrenamt gewürdigt werden, die nicht immer im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen, sondern auch einmal für andere zurücktreten können. Über die bunten Tücher, die zur Altargestaltung eingesetzt werden, damit möglichst viele Sinne der Besucher angesprochen werden, freuen sich sicher die vielen Helfer, die sich immer wieder für die Vorbereitung der Gottesdienste zur Verfügung stellen.
Den Mitgliedern des Familiengottesdienstteams überließ sie als Anerkennung für ihr Engagement das vertraute Maskottchen, Amalia, die Kirchenmaus, und dem Sachausschuß "Schöpfung und Umwelt" schenkte sie ein Tütchen mit Samen für insektenfreundliche Pflanzen. Auch ein Memorystick, der die Aufzeichnungen der Jahresrückblicke enthält, die Frau Buchhauser immer für den Mitarbeiterabend zusammmenstellte, durfte nicht fehlen.




Frau Buchhauser bringt einen Rucksack
mit Geschenken.
Im Gegenzug erhielt sie für die Zeit,
die sie in die Ausbildung und
Betreuung unserer Ministranten
investierte, ein blaues Mini-T-Shirt.
Eine Bereicherung für
die scheidende Gemeindereferentin
waren auch die vielen Gespräche,
die sie mit alten und kranken
Gemeindemitgliedern führen durfte,
die sie regelmäßig besuchte.
Die Krankenpatene, in der sie auch
in Zukunft die geweihte Hostie zu
ihren Hausbesuchen mitnehmen
kann, würdigte Frau Buchhauser als
sehr persönliches und wertvolles
Geschenk und auch das liturgische
Gewand, das ihr als Dank für die
Unterstützung der Anliegen der
Frauen in der Kirche überreicht
wurde.

Für die Noten mit aktuellen geistlichen Liedern hat sie an ihrer neuen Wirkungsstätte sicher eine gute Verwendung.

Zuletzt überreichte sie den beiden Mitarbeiterinnen im Pfarrbüro zum Dank für die fortwährende Unterstützung während ihrer Tätigkeit in der Gemeinde Wanderstöcke, die sicher nicht ganz in den Rucksack gepasst hätten.
Auch die Vertreter des öffentlichen Lebens ließen es sich nicht nehmen, das Wirken von Pfarrer Schießl und von Gemeindereferentin Buchhauser in der und für die Gemeinde zu würdigen.
Als Erste ergriff die Bürgermeisterin Frau Andrea Dobsch das Wort. Sie dankte zunächst für die lebensnahe und praxisbezogene Begleitung der Bewohner unseres Ortes in Fragen des Lebens und Glaubens. Sie zeigte sich auch erfreut darüber, dass vieles bewegt worden ist, was für das öffentliche Leben von Bedeutung ist, wie der Bau des neuen Pfarrhofs und die Einrichtung eines barrierefreien Zugangs für die Pfarrkirche. Auch eine für alle befriedigende Lösung für den weiteren Betrieb des Kindergartens konnte gefunden werden. Schließlich gab sie der Hoffnung Ausdruck, dass mit der neuen Pfarreiengemeinschaft die Zusammenarbeit ebenfalls zum Wohl der Bewohner unseres Ortes gut weitergehen wird.


Als Geschenk für Pfarrer Schießl
übergab Frau Dobsch ein Ölbild.
Es zeigt die Pfarrkirche
und wurde von Frau Leder gemalt.
Frau Buchhauser erhielt ein von
Herrn Weilhammer gezimmertes
Blumenregal
mit dem entsprechenden Inhalt.

Zum Schluss
erwies die Bürgermeisterin Pfarrer
Schießl und Gemeindereferentin
Buchhauser eine besondere Ehre.
Beide durften sich ins goldene Buch
der Gemeinde Zeitlarn eintragen.



Frau Bürgermeisterin Dobsch überreicht
als Geschenk ein Ölbild, das die Pfarrkirche zeigt.


Anschließend überbrachte Herr Hans Kröninger, im Namen der örtlichen Vereine, Glückwünsche für Pfarrer Schießl und Frau Buchhauser und bedankte sich für das gute Miteinander, ihre Geduld und ein jederzeit offenes Ohr für Belange der Bewohner unseres Ortes mit einem passenden Geschenk. Dann folgten in lockerer Reihung die Ansprachen von Herrn Reinhold Gebhard, dem Vertreter der KAB, von Frau Erna Glück, der Vorsitzenden des Frauen- und Müttervereins, sowie die Übergabe eines Bildes der Kapelle "Maria Königin des Friedens" durch den Vorsitzenden des Krieger- und Soldatenvereins.

 
 

Die Minis formten mit ihren Armen ein Herz.
Auch unsere Organisten und
die Vertreter der Ministranten
wollten sich bei Pfarrer Schießl
und
Gemeindereferentin Buchhauser
mit einem Geschenk bedanken.
Der Pfarrgemeinderat und die
Kirchenverwaltungen überreichten
im Namen der gesamten Gemeinde
als Geschenk für Pfarrer Schießl
eine Nachbildung der Figur
der Maria Magdalena, der Patronin
der neuen Pfarreingemeinschaft.
Frau Buchhauser erhielt ein Kreuz
in das das Bild von Jesus, dem
Guten Hirten, eingeschnitzt war.

Unser Kirchenchor, der Männergesangverein und der Jugendchor "Leinen los" sorgten mit Liedern und Einlagen für Abwechslung und eine Auflockerung des dicht gedrängten Programms.


Mit einer Parodie, die auf dem
Klassiker "Ich wollt ich wär ein
Huhn", der Comedian Harmonists
aufbaute, erzielte der Frauenchor
"Sing&Swing" sogar
einen spontanen Lacherfolg.
Die Feier endete mit einem Sketch,
den Mitglieder
des Pfarrgemeinderates aufführten.
Wer mit der dargestellten Szene
vertraut war, konnte auch über
die ständig wiederholte Sentenz
"Mei, is der schee!!!" herzhaft lachen.



Welchen Eindruck hat der neue Pfarrer
wohl auf die Gemeinde gemacht?


Als sich die Gäste von Pfarrer Schießl und Frau Buchhauser verabschiedeten, lag dennoch ein Hauch von Wehmut in der Luft. Die Gemeinde dankt nochmals für die schöne Zeit und wünscht alles Gute und Gottes Segen für die Arbeit in der neuen Wirkungsstätte.

Text: pz; Bilder: Karlheinz Dirnberger