Archiv |
Verabschiedung von Pfarrer Josef Schießl und Gemeindereferentin Manuela Buchhauser - Juli 2025 |
---|
Gottesdienst in der Pfarrkirche |
Die Pfarrkirche konnte die vielen Besucher kaum aufnehmen, die sich am Sonntag, dem 27. Juli, versammelt hatten, um an dem feierlichen Gottesdienst zur Verabschiedung von Pfarrer Josef Schießl und Gemeindereferentin Manuela Buchhauser teilzunehmen. Vertreter des öffentlichen Lebens, der Verbände und Vereine, Familien mit ihren Kindern und Jugendliche, unter ihnen viele ehemalige Ministranten, kurz Jung und Alt waren gekommen. Sie alle hatten es sich nicht nehmen lassen, in diesem Rahmen von den beiden beliebten Seelsorgern Abschied zu nehmen und sich für ihr langjähriges segensreiches Wirken in der Gemeinde zu bedanken. |
![]() Pfarrer Schießl bei seiner Predigt in der Pfarrkirche |
Bei so viel Anteilnahme zeigte sich Pfarrer Schießl, der zusammen mit Prälat Hüttner die Messfeier leitete, sehr gerührt. In seiner Predigt legte er, ausgehend vom Tagesevangelium, das von der Begegnung der Emmausjünger mit Jesus erzählt, anschaulich dar wie österlicher Glaube gelebt werden kann. Auch damals, nach dem Tod Jesu, standen die Jünger, wie unsere Gemeinde heute, vor einer neuen, vollkommen veränderten Situation. Sie wussten nicht, wie es in Zukunft weitergehen soll. |
Das Beispiel Jesu, besonders sein Umgang mit Menschen, kann, so meinte er, auch für uns heute ein Vorbild sein. Seine Absicht war es nicht, die verunsicherten und ratsuchenden Menschen zu dominieren und ihre schwierige Lage für seine Interessen auszunutzen. Vielmehr ging er auf die beiden Jünger zu und versuchte sie aufzurichten, damit sie wieder mit größerer Zuversicht und mit Selbstbewusstsein ihr Leben gestalten können. |
![]() Die Pfarrkirche war bis zum letzten Platz gefüllt. |
Mit dieser Einstellung zu
den Menschen, gepaart mit
der Bereitschaft zu dienen und
barmherzig zu sein, kann auch heute österlicher Glaube überzeugend
gelebt werden. |
![]() Friedensgruß |
Die Kirchenmusiker, setzten mit ihren Beiträgen wieder besondere Akzente. Unter der Leitung von Frau Sabine Lautenschlager, unterstützte der Kirchenchor den Gemeindegesang mit vierstimmigen unterlegten Chorsätzen für die einzelnen Lieder. Die bekannten Kirchenlieder bekamen so einen besonders reichhaltigen und festlichen Klang, der die feierliche Stimmung des Gottesdienstes für alle spürbar werden ließ. |
Auch unsere Instrumentalisten konnten sich einbringen. Mit der Aufführung des Kanons von Pachelbel erfüllten die beiden Geigerinnen, Frau Späth und Frau Sabine Lautenschlager, mit Frau Beate Reuter an der Orgel einen Wunsch des Pfarrrers, der sich sichtlich darüber freute, eines seiner Lieblingsmusikstücke zu hören. |
![]() Auszug nach dem Gottesdienst |
Ebenso begeistert zeigte er sichüber den Beitrag unseres Organisten,
Herrn Brnhard Grobbel, der am Ende des Gottesdienstes zum Auszug
die Toccata aus der 5. Sinfonie
für Orgel (op. 42) von Charles-Marie Widor spielte, ein würdiger Abschluss für einen nicht alltäglichen Gottesdienst. |
![]() Die Sprecherin des Pfarrgemeinderates, Frau Evi Brandl, bedankt sich bei Pfarrer Schießl und Gemeindereferentin Buchhauser. |
Bevor die Feier mit einem Empfang im Pfarrheim fortgesetzt wurde, bedankte sich die Sprecherin des Pfarrgemeinderates, Frau Evi Brandl, im Namen der gesamten Gemeinde bei Frau Buchhauser und Pfarrer Schießl dafür, dass sie das Wagnis eingegangen waren, sich zusammen mit den Pfarrangehörigen auf den Weg des Glaubens zu machen. Sie lobte die empatische, freundschaftliche und unkomplizierte Art, mit der sie auf die Menschen zugingen und sie begleiteten. |
Frau Brandl hob besonders die positive Bilanz ihres Wirkens hervor, die sich im wachsenden ehrenamtlichen Engagement und in der Vielfalt der unterschiedlichen Aktivitäten in der Gemeinde zeigt. Mit den besten Wünschen für ein erfolreiches Wirken in der neuen Pfarreiengemeinschaft beendete sie ihre Ansprache und überreichte als Zeichen des Dankes und der Anerkennung für beide je einen Blumenstrauß. |
Text: pz; Bilder: Karlheinz Dirnberger |
![]() |
---|