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Anhand einer Interpretation des Bildes „Der große Gärtner“ von Emil Nolde entwickelte Gemeindereferentin, Edeltraud Herrmann, ihre Gedanken
zur Katechese.
„Große Farbkleckse deuten die Blumen an, darüber steht ein dunkler Himmel. Und dort, wo man die Wolken erwartet, sieht man das Gesicht eines bärtigen Gärtners mit langem Haar. Liebevoll und konzentriert wendet er sich einer groß gewachsenen Blume zu. Er berührt ihre Blüte mit der rechten Hand, streichelt sie fast. In seinem Bart spiegelt sich der warme Ton dieser Pflanze.
So fällt von unten her Licht in das Gesicht des Gärtners.
So liebevoll und den Menschen zugewandt hat sich der Maler den lieben Gott vorgestellt: wie einen Gärtner im Paradies. Er kümmert sich um seinen Garten, um jede einzelne Pflanze.
Er hegt und pflegt, schneidet Wildwuchs ab, pflanzt und jätet."
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