Neujahrsgottesdienst 2016
mit Aussendung der Sternsinger in Zeitlarn

Am ersten Abend des neuen Jahres feierten Pfarrer Josef Schießl und Gemeindereferentin Edeltraud Herrmann zusammen mit der Gemeinde einen festlichen Gottesdienst.
Pfarrer Schießl begrüßte die versammelten Gläubigen und stellte fest: „Einige Stunden hat es uns im neuen Jahr schon geschlagen. Das meiste jedoch liegt noch vor uns“. Bei allem, was planbar sei, so gab er zu Bedenken, gäbe es aber auch Unvorhersehbares, etwas, das unserem Leben eine völlig neue Richtung geben könne. Dabei dürfen wir auf Maria schauen.
Ihr ist der erste Tag des Jahres geweiht, da sie Christus, den Urheber des neuen Lebens, zur Welt gebracht hat. Er begleitet uns auf Schritt und Tritt in unserem Leben, ist uns ein treuer Wegbegleiter in allen Höhen und Tiefen.

Ein besonderer Gruß erging an die anwesenden Stersingerinnen und Sternsinger aus Zeitlarn.
Sie stellen sich in den ersten Tagen des neuen Jahres einer ganz großen Aufgabe:
Unsere Ministrantinnen und Ministranten möchten die Weihnachtsbotschaft lebendig werden lassen, indem sie diese zu den Menschen in ihren Häusern bringen und zugleich Spenden für die Ärmsten der Armen sammeln, damit es nicht nur bei Worten bleibt, sondern die Botschaft konkret Gestalt annimmt und Wirklichkeit wird.




Sternsingergruppen aus Zeitlarn

So wandten sich Gemeindereferentin Edeltraud Herrmann und Pfarrer Josef Schießl an die Sternsingerinnen und Sternsinger und das Team, das die Aktion „Dreikönigssingen“ in Zeitlarn vorbereitet und begleitet hat:


„Respekt für dich, für mich, für andere –
in Bolivien und weltweit“ – so lautet das Motto der Aktion Dreikönigssingen 2016.
Respekt, liebe Sternsingerinnen und Sternsinger, dass ihr diese Solidaritätsaktion,
das Dreikönigssingen, unterstützt.
Innerhalb weniger Tage – wobei wir wissen, wie kostbar jeder einzelne Ferientag ist – verändert ihr die Welt.
Im Vorjahr konnten mehr als 1600 Projekte in 99 Ländern gefördert werden. Welch ein Lichtblick für die Menschen, die auf der Schattenseite dieser einen Welt leben.
Nicht jeder nämlich steht unter einem guten Stern. Viele Kinder leben in Armut und Not.
Sie brauchen Menschen wie euch, die sich ihrer annehmen.

Durch die Spenden, die ihr sammelt, wird den Kindern und Jugendlichen Bildung ermöglicht.
Mit allen Mittel schreitet man ein gegen den Kinderhandel. Waisenkinder finden eine Heimat in Familienhäusern, die für sie errichtet werden.
Junge Mütter werden informiert, wie sie ihre Kinder gesund ernähren können, damit nicht Mangelerscheinungen ihr Leben bedrohen.
Als Beispielland wurde für dieses Jahr Bolivien gewählt.
Ihr engagiert euch ganz konkret dafür,
dass Diskriminierung und Ausgrenzung überwunden werden. Viel zu oft werden Menschen wegen ihrer Herkunft, ihres Aussehens oder ihrer Nationalität ausgegrenzt.
Doch Gottes guter Segen gilt für alle – ohne Unterschied.







Sternsingergruppen aus Zeitlarn


Respekt für dich, für mich, für andere – in Bolivien und weltweit. Ihr tragt maßgeblich dazu bei, dass dies wirklich wird. Ihr und die Erwachsenen, die euch dabei unterstützen. Natürlich auch jene, die großherzig sind und spenden.
Allen, die sich die Aktion Dreikönigssingen ein Anliegen sein lassen:
Ein herzliches Vergelt’s Gott.





In guter Tradition machte sich
eine Sternsingergruppe zusammen mit Pfarrer Josef Schießl und Gemeindereferentin Edeltraud Herrmann auf dem Weg zum Rathaus. Dort wurden sie von Bürgermeister Franz Kröninger, der zuvor den Gottesdienst mitgefeiert hatte, freundlich empfangen.

Diese Begegnung wurde auch zum Anlass, sich für das gute Miteinander
von kirchlicher und politischer Gemeinde zu bedanken.


Text: Pfarrer Josef Schießl; Bilder: Familie Wolf;